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EU lässt sich Zeit mit Entscheid zu Sony BMG

Die für den 1. März erwartete Entscheidung der europäischen Wettbewerbshüter zur Fusion Sony BMG lässt noch auf sich warten.

Die für den 1. März erwartete Entscheidung der EU-Kommission zur Fusion, die zur Bildung von Sony BMG führte, lässt noch auf sich warten. Allerdings wollen die europäischen Wettbewerbshüter offenbar an ihrem Fahrplan festhalten: Spätestens bis Mitternacht soll eine Entscheidung fallen, bestätigte EU-Sprecher Jonathan Todd der Agentur AFX.

Beobachter und Rechtsexperten zweifeln zwar nicht an einer erneuten Genehmigung, jedoch rechnen sie nicht so bald mit grünem Licht. Vielmehr kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer vertieften Prüfung über voraussichtlich weitere 90 Tage.

Die erste Fusionsgenehmigung aus dem Juli 2004 wurde vom Europäischen Gerichtshof im Juli 2006 wegen Verfahrensmängeln kassiert. Eine weitere Blamage dieser Art wird sich die Kommission nicht erlauben wollen. Mit einer zweiten Prüfphase rechnen auch die beiden betroffenen Konzerne und der Independentverband Impala. Allerdings fordern die unabhängigen Firmen diesmal spürbare Auflagen, sonst werde man erneut vor Gericht ziehen, um die Fusion anzufechten, hatte die Impala-Spitze angekündigt.

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