Recorded & Publishing

Erster UK-Händler listet Singles aus

Die britische Kaufhauskette WH Smith will künftig keine Singles mehr verkaufen. Grund seien die Einbrüche in diesem Segment. Am Entertainment-Angebot mit Alben, DVDs und Games will die Kette aber festhalten.

Die britische Kaufhauskette WH Smith will künftig keine Singles mehr verkaufen. Grund seien die Einbrüche in diesem Segment, die sich auch in der Jahresbilanz des Branchenverbands BPI spiegeln. Am Entertainment-Angebot mit CD-Alben, DVDs und Games will die Kette aber im bisherigen Umfang festhalten, wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem Onlinedienst der „BBC“ bestätigte. Die Absatzzahlen bei den CD-Alben seien sogar gestiegen. WH Smith hatte angesichts sinkender Ertragszahlen kürzlich einen möglichen Abbau zahlreicher Stellen ins Auge gefasst. Bereits im September 2003 sprach das Unternehmen eine Gewinnwarnung aus. Damals galten u. a. die Preiskämpfe im Entertainment-Segment als ein Grund für die schmaleren Gewinnaussichten des Unternehmens. Analysten betonten bereits damals, dass WH Smith zwischen den Stühlen sitze: Der Konzern könne weder die Preise vieler SB-Märkte halten, noch die Auswahl und Beratungskompetenz der Spezialisten bieten.

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