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Erste Spitzer-Millionen verteilt

Nach den Payola-Ermittlungen des US-Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer flossen nun die ersten 13 Millionen Dollar von Sony BMG, Universal, EMI und Warner an Non-Profit-Organisationen.

Im Zuge der Payola-Ermittlungen zahlten die vier Majors Sony BMG, Universal, EMI und Warner Music Millionenbeträge, um eine Klage von Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer abzuwenden. Nun flossen die ersten 13 Millionen Dollar davon an Non-Profit-Organisationen mit dem Ziel, zeitgenössische Musik aller Stilrichtungen zu fördern. Insgesamt liegen gut 30 Millionen Dollar in dem von der Organisation Rockefeller Philanthropy Advisors verwalteten Fonds.

Empfänger von Geldspenden aus dem Fonds sind unter anderem die City Park Foundation, die 230.000 Dollar für die Veranstaltung von Konzerten für einkommensschwache Bevölkerungsteile in der Umgebung von New York erhält, und das Hallwalls Contemporary Art Center, das sich über 150.000 Dollar für Programme im Bereich experimentaler und neuer Musik freuen darf. In der ersten Runde der Geldervergabe erhielten insgesamt 153 Organisationen eine Summe zwischen 15.000 und 750.000 Dollar. Die zweite Runde erfolgt Ende des Jahres 2006.

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