Das Osterwochenende schien für die US-Branche die Trendwende einzuläuten, doch schon eine Woche später ist von Aufschwung nichts mehr zu spüren. Die Verkaufszahlen sacken nach einem kurzen Strohfeuer wieder ab. Bis zum 3. April verkaufte der amerikanische Tonträgerhandel 10,4 Mio. Alben. Das sind 1,9 Mio. Stück oder 15,4 Prozent weniger als in der Woche davor und 2,4 Mio. Exemplare oder 18,7 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2004.
Damals verkaufte Usher von seinen „Confessions“ allein in der ersten Woche nach Veröffentlichung 1,1 Mio. Einheiten. Von diesen Größenordnungen ist das US-Musikgeschäft derzeit weit entfernt. Nicht einmal die versammelten Top Ten der aktuellen Woche erreichen zusammen dieses Ergebnis von Usher und setzen gemeinsam knapp über eine Mio. Exemplare ab. Damit sanken die Top-Ten-Verkäufe zuletzt um fast 24 Prozent. Die Gesamtabsatzzahl seit Jahresanfang steht somit bei rund 145 Mio. Einheiten – ein Minus von 8,1 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr.





