Die Unklarheit über den Personalabbau beim frisch fusionierten Major Sony BMG bleibt. Während COO Michael Smellie der einstigen BMG-Belegschaft den roten Teppich zum Personalbüro ausrollt, glaubt die New Yorker Gerüchteküche, dass sich die Stellenstreichungen auf der Sony-Seite eher in Grenzen halten werden. Konzernchef Andrew Lack habe bereits in der Vergangenheit die Stärke seiner Mannschaft eingedampft, heißt es. Dabei legte Lack viele Abteilungen auch Label-übergreifend zusammen. Dieses so genannte Shared-Services-Programm kam auch bei Sony Music Deutschland unter Balthasar Schramm wiederholt zum Einsatz. Bei Sony Music USA gab es so zuletzt bei den beiden Divisionen Epic und Columbia nur noch ein gemeinsames Vertriebsteam und eine gemeinsame Black-Music-Abteilung. Beobachter erwarten ähnliche Umstrukturierungen nun auch bei RCA/J Records und Zomba/Jive. Sony-Mitarbeiter tauften diese Form des Umbaus „Lackification“.
Erlebt Sony BMG die „Lackification“?
Während der einstigen BMG-Belegschaft der rote Teppich zum Personalbüro ausgerollt wird, glaubt die New Yorker Gerüchteküche, dass sich die Stellenstreichungen auf der Sony-Seite eher in Grenzen halten werden. CEO Andrew Lack habe seine Mannschaft bereits zuvor ausreichend gestutzt.






