Die Entlassungen beim deutschen Arm von Sony Music Entertainment waren nur der Anfang. Seit gestern Abend verteilt das Management weltweit seine Kündigungen – der „Black Friday“ scheint sich zu bewahrheiten. Über die Höhe der Streichungen gibt es widersprüchliche Angaben. Während in US-Medien von 1000 Stellen die Rede ist, sagen Sony-Insider, dass die Anzahl der Kündigungen womöglich doppelt so hoch sein wird. Als gesichert gilt inzwischen, dass die Repertoire-Divisionen Epic und Columbia in den USA unter der Leitung von Don Ienner zusammengelegt werden. Unklar ist noch, welche Rollen Europa-Chef Paul Burger und International-Chef Rick Dobbis künftig einnehmen werden. Mit den Stellenstreichungen will Sony Music jährlich rund 100 Millionen Dollar sparen. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter soll in den Bereichen Verkauf, Vertrieb und Produktion freigesetzt werden, heißt es. In der New Yorker Zentrale müssen 300 Leute gehen, weitere 300 Jobs fallen bei Manufacturing & Production weg und rund 350 Mitarbeiter im internationalen Geschäft. In einem Memo an seine Kollegen schrieb Andrew Lack, der Chairman & CEO von Sony Music, gestern: „Wir setzen eine Reihe strategischer und struktureller Veränderungen um, die für das künftige Wachstum des Unternehmens notwendig sind.“
“ (27.03.03)
“ (27.03.03)
“ (06.03.03)






