Best Buy, Amerikas größte Elektroeinzelhandelskette, musste im dritten Geschäftsjahresquartal einen Dämpfer verkraften. Die Umsätze stiegen in den drei Monaten bis zum 26. November im Jahresvergleich zwar um 10,4 Prozent auf nun 7,34 Mrd. Dollar, doch dafür schrumpften die Nettoerlöse um 6,8 Prozent auf nur noch 138 Mio. Dollar. Anhaltend schwache Verkäufe in den Bereichen Musik und Video sowie gestiegene Kosten waren dafür verantwortlich. Der Umsatzanteil der Produktsparte Entertainmentsoftware, nach Consumer Electronics und Home Office ohnehin nur die drittwichtigste Kategorie bei Best Buy, sank von 21 auf 17 Prozent.
Demnach nahm der Händler mit seinen 870 Filialen mit CDs, DVDs und Games im dritten Quartal nur noch 1,247 Mrd. Dollar ein – das ist ein flächenbereinigtes Minus von 12,2 Prozent. Beim noch andauernden Umbau des Unternehmens, der die einzelnen Niederlassungen nach unterschiedlichen Kernzielgruppen differenziert, seien die Kosten etwas aus dem Ruder gelaufen, erklärte Brad Anderson, Vice Chairman & CEO von Best Buy. Dieses Problem werde man umgehend abstellen.





