In einer öffentlichen Anhörung beschäftigt sich die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ am 29. Januar in Berlin mit Urheberrechten.
Unter dem Thema „Kollektive Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten“ hat de Kommission zehn Experten eingeladen, die sich angesichts der Kritik seitens der EU-Kommission an den Verwertungsgesellschaften äußern sollen. Auch neue Fragen im Zusammenhang mit der kollektiven Rechtewahrnehmung, die sich aus den DRM-Systemen im Online-Bereich ergeben, stehen im Mittelpunkt der Anhörung.
Als Redner hat die Kommission zehn Experten eingeladen. Für die Verwertungsgesellschaften sprechen Prof. Dr. Jürgen Becker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstandssprecher der GEMA, GVL-Geschäftsführer Dr. Tilo Gerlach, Prof. Dr. Ferdinand Melichar, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied VG Wort, und Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied VG Bild-Kunst.
Aus dem Bereich Anwendungspraxis und Europäische Perspektiven reisen Prof. Dr. Josef Drexl vom Max-Planck-Institut, Prof. Dr. Georgios Gounalakis von der Phillips-Universität Marburg, Prof. Dr. Thomas Hoeren von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Dr. Martin Vogel, Mitglied der Beschwerdekammern des Europäischen Patentamtes, und Emil Weschler, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, in die Hauptstadt. Für die Aufsichtsbehörde wird sich Dr. Jürgen Schade, Präsident des Deutschen Patent- und Markenamtes, zu Wort melden.






