Nach Vorstößen der britischen Supermarktketten reduziert auch der klassische UK-Tonträgerhandel seine CD-Preise: So kostet eine Charts-CD in England derzeit meist nur noch 9,99 Pfund, im vergangenen Jahr waren es noch 12,99 Pfund. Dies entspricht einem Rückgang um 25 Prozent und führt zu schwächeren Handelsumsätzen. So erklärt Alan Giles als CEO der HMV Group, dass die zu seiner Gruppe gehörenden Läden in den vergangenen drei Monaten von einem „bemerkenswerten“ Verkaufsrückgang betroffen seien. „Mit Blick auf unsere Performance bleibt kein Zweifel daran, dass das Geschäft härter wird.“ Obwohl die britischen Plattenfirmen dem Handel derzeit teils günstigere Einkaufspreise für Newcomer-Acts einräumen, pflichtet Simon Wright, CEO der Virgin Entertainment Group, Giles bei: Das derzeitige Musikgeschäft sei „außergewöhnlich schwach“ – und das in einer Zeit, in der der britische Handel das erste Quartal mit dem schlechtesten Ergebnis im Vergleich der letzten drei Jahre abgeschlossen hat.
Englands CD-Preise sinken
Nach Vorstößen der britischen Supermarktketten reduziert auch der klassische UK-Tonträgerhandel seine CD-Preise: Bei Charts-Ware durchschnittlich um 25 Prozent.





