Recorded & Publishing

eMusic-Statistik stützt Long-Tail-Theorie

Seit über vier Jahren steht im digitalen Handel mit Medienprodukten die Long-Tail-Theorie im Raum. Während in den letzten Monaten immer wieder Zweifel an der These vom Erfolg im Nischenbereich aufkamen, legt nun der Downloadhändler eMusic Zahlen vor, die ganz eindeutig für den Long Tail sprechen.

Seit über vier Jahren steht im digitalen Handel mit Medienprodukten die Long-Tail-Theorie im Raum. Sie besagt – vereinfacht dargestellt -, dass die Zukunft des Mediengeschäfts darin liegt, kleine Stückzahlen von einer Vielzahl von Titeln zu verkaufen. Weil die Vorhaltung eines Vollsortiments im Internet mit wesentlich geringeren Kosten als im stationären Handel verbunden ist, sei eine Loslösung vom Blockbuster-Business wirtschaftlich machbar. Während in den letzten Monaten immer wieder Zweifel an der These vom Erfolg im Nischenbereich aufkamen, legt nun der Downloadhändler eMusic Zahlen vor, die ganz eindeutig für den Long Tail sprechen. Im Jahr 2008 verkaufte die US-Firma mit Niederlassungen in Europa von ihren insgesamt fünf Millionen Songs 3,75 Millionen mindestens einmal. Das heißt, 75 Prozent des eMusic-Katalogs werden von den Kunden aktiv genutzt.

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