Der Online-Musikdienst EMusic sorgt zur Zeit für Unmut bei seinen Abonnenten: Wegen angeblicher Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen wurden zahlreiche Nutzer gekündigt. Der Download-Dienst wirft den Abonnenten vor, automatisierte Download-Hilfen verwendet zu haben, die gemäß einer Vertragsklausel nicht zulässig sind. Da EMusic aber selbst eine Software anbietet, die ähnliche Dienste leistet, gehen viele Nutzer davon aus, dass die genannten Kündigungsgründe nur als Vorwand dienen: Tatsächlich wolle sich EMusic seiner Vielnutzer entledigen. Diese verursachen dem Unternehmen stattliche Kosten, da EMusic für jeden heruntergeladenen Song Tantiemen an die Verwertungsgesellschaften ASCAP und BMI, sowie an die Harry Fox Agency, den Rechtsarm des US-Verlegerverbands NMPA, abführen muss. Für eine Monatspauschale von zehn bis 15 Dollar gewährt EMusic seinen Abonnenten unbegrenzten Zugriff auf über 200.000 Songs.
EMusic schmeißt Abonnenten raus
Der Online-Musikdienst EMusic sorgt zur Zeit für Unmut bei seinen Abonnenten: Wegen angeblicher Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen wurden zahlreiche Nutzer gekündigt.






