Die jüngste Preiserhöhung beim Downloadhändler eMusic kommt allem Anschein nach auch den Künstlern zugute. Die Beträge, die eMusic an Labels und Musiker abführt, stiegen mit der Umstellung des Abokonzepts.
Offiziell macht der Händler dazu keine detaillierten Angaben, doch die Band The Layaways berichtet in ihrem Blog von einem deutlichen Anstieg in den eMusic-Abrechnungen. Statt wie bisher 19,4 Cents brutto pro Download erhält die Band nun 27,4 Cents. Das ist ein Tantiemenplus von 41 Prozent.
Ob diese Rate für alle Lizenzgeber von eMusic gleichsam anfällt, darf bezweifelt werden. The Layaways vertreiben ihre Platten und Downloads im Eigenvertrieb über CD Baby. Andere Digitalvertriebe und Labels haben sicher andere Konditionen mit eMusic verhandelt. Doch eine Nachfrage von MusikWoche beim Downloadverkäufer ergab: Von der Preiserhöhung sollen alle profitieren. „Unsere Verträge mit den Labels sind natürlich vertraulich. Doch wir können so viel sagen, dass wir nunmehr allen unseren Partnern einen höheren Umsatzanteil zugestehen können“, erklärte eMusic-Sprecherin Cathy Halgas Nevins.
Bei der Anhebung der Verkaufspreise zum 21. November hielt eMusic die monatlich fälligen Abogebühren stabil, senkte jedoch die Zahl der dafür erhältlichen Songs.





