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eMusic korrigiert Preise nach oben

Der Downloadhändler eMusic ändert ab dem 21. November die Abonnementsbedingungen für Neukunden und erhöht damit seine Preise für einzelne Songs um bis zu 33 Prozent.

Der Downloadhändler eMusic erhöht seine Preise für einzelne Songs. Ab dem 21. November ändern sich die Abonnementsbedingungen für Neukunden: Während die Kosten für die unterschiedlichen Pakete stabil bleiben, sinkt die Zahl der Downloads, die man für den Pauschalpreis erhält.

So kostet das Angebot „Basic“ weiterhin 9,99 Dollar pro Monat, doch statt 40 erhält man dafür künftig nur noch 30 Titel. Damit steigt der Preis pro Download um 33 Prozent auf 33,3 US-Cents. Weniger stark fallen die Kürzungen beim Titelangebot bei den umfangreicheren Angeboten aus: Das „Plus“-Paket für 14,99 Dollar monatlich bietet demnächst statt 65 nur noch 50 Songs, die Anzahl der Titel, die man mit dem 19,99 Dollar teueren Abo „eMusic Premium“ erhält, sinkt von 90 auf 75.

Diese Preiserhöhung war seit längerem geplant, erklärte eMusic-Sprecherin Cathy Halgas Nevins auf Nachfrage von MusikWoche. „Unsere Preisstruktur wurde im Jahr 2003 entwickelt und basierte auf einem Titelkatalog von rund 250.000 Songs. Inzwischen bieten wir den umfangreichsten und besten Katalog an Independentrepertoire mit mehr als 1,7 Millionen Titeln an.“ Der Markt für digitale Musik habe sich in den letzten Jahren verändert und trotz der Preisanhebung warte eMusic noch immer mit einem der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf.

eMusic hat in den letzten drei Jahren über 85 Millionen Downloads im DRM-freien MP3-Format verkauft und bietet Musik von mehr als 8500 Indie-Labels an. Erst vor wenigen Tagen entschloss sich mit Victory Records eine der erfolgreichsten US-Indie-Firmen zum Verkauf über den Downloadhändler.

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