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Eminem schlägt Jobs und Schmidt-Holtz

Ob Eminem mehr Einfluss im Musikgeschäft hat als Universal-Chef Doug Morris, darüber lässt sich trefflich debattieren. Aber dass Steve Jobs wichtiger ist als Rolf Schmidt-Holtz? Für ein Branchen-Ranking des „Q“-Magazins steht dies außer Zweifel.

Ob Eminem mehr Einfluss im Musikgeschäft hat als Universal-Chef Doug Morris, darüber lässt sich trefflich debattieren. Aber dass Steve Jobs wichtiger ist als Rolf Schmidt-Holtz? Für ein Branchen-Ranking des „Q“-Magazins steht dies außer Zweifel. Die Macher des britischen Magazins ließen ein 17-köpfiges Gremium über die 100 einflussreichsten Menschen in der Musikindustrie entscheiden. Unter anderem stimmten mit ab: Lucian Grainge, CEO von Universal Music UK, Michael Eavis, Gründer des Glastonbury Festivals, Jack Black, Hauptdarsteller im Film „School Of Rock“, und Bobby Gillespie, Frontmann der Formation Primal Scream. Ergebnis der Branchennabelschau: Marshall B. Mathers, besser bekannt als Eminem, ist der Wichtigste von allen. Auf Platz zwei rangieren Steve Jobs und Jonathan Ive, die bei Apple mit iTunes und iPod derzeit den Paradigmenwechsel im Musikbiz vollziehen. An dritter Stelle folgt Lowry Mays, Chef von Clear Channel, De-facto-Monopolist im amerikanischen Tour-Geschäft und im Rockradio. Erst auf Rang vier taucht mit Universal-Chef Doug Morris ein „echter“ Branchenprofi auf. Dicht dahinter: Edgar Bronfman jr. (Warner Music Group) und Jimmy Iovine (Interscope). Als bester und zugleich einziger Deutscher in dieser Top 100 rangiert BMG-Boss Rolf Schmidt-Holtz an 13. Stelle.