“Mittlerweile weiß ich, wie die Branche tickt“, sagt EMI-Vertriebschef Wolfgang Hanebrink nach seinem ersten Jahr im Musikgeschäft. Im Vergleich zu früheren Aufgaben beim Druckerhersteller Epson sei die Musikbranche sehr viel schnelllebiger: „Außerdem haben wir es immer mit einzigartigen Produkten zu tun. Wenn ein Kunde nach Robbie Williams fragt, kann ihn ein Verkäufer kaum auf ein anderes Produkt umberaten. Bei den Druckern war das anders“, meint Hanebrink augenzwinkernd. Künftig will er die Kundenbetreuung weiter stärken und mehr fokussieren: „Es kann nicht sein, dass wir einen Onlineversender genauso betreuen wie Großhändler oder Fachhändler.“ Das gelte auch für Klassik-Spezialisten und das Digitalgeschäft. „Ich will in unsere Mitarbeiter investieren, damit sie auch mit diesen Spezialisten auf hohem Niveau verhandeln können.“
EMI will mehr Marktanteile
Die deutsche EMI-Niederlassung will im Saisongeschäft mit Acts wie Robbie Williams, Depeche Mode, LaFee, Helmut Lotti und Pur das Vorjahresergebnis übertreffen. Vertriebschef Wolfgang Hanebrink kündigt zudem an, er werde die Kundenbetreuung stärken.






