Recorded & Publishing

EMI und Warner Music turteln wieder

Nachdem die geplante Fusion von Sony Music und BMG bei den Kartellwächtern in Brüssel offenbar ohne große Einschränkungen bewilligt wird, keimt auch in London und New York wieder die Hoffnung auf eine Großhochzeit.

Nachdem die geplante Fusion von Sony Music und BMG bei den Kartellwächtern in Brüssel offenbar ohne große Einschränkungen bewilligt wird, keimt auch in London und New York wieder die Hoffnung auf eine Großhochzeit. Angeblich sprechen EMI und Warner Music wieder miteinander. Einem Bericht der Londoner „Times“ zu Folge werden die beiden Unternehmen ihre Verhandlungen über einen Merger in Kürze wieder aufnehmen. Insider meinen, diese Fusionsgespräche seien unvermeidlich, da neben Universal (Marktanteil 23,5 Prozent) und Sony BMG (25,1 Prozent) die beiden verbliebenen Majors mit ihren Marktanteilen von 13,4 Prozent (EMI) und 12,7 Prozent (Warner Music) in Zukunft nur unzureichend konkurrenzfähig wären. Bei EMI und Warner Music sei die Überraschung über das grüne Licht für Sony BMG angeblich groß gewesen, so die „Times“ weiter. Daher gehe man in New York und London davon aus, dass eine weitere Fusion, die den beiden Großmajors eine dritte, ebenbürtige Firma gegenüberstellt, dann nur noch Formsache sei.