Recorded & Publishing

EMI-Triumvirat verdient fast zehn Mio. Euro im Jahr

Trotz eines Gewinneinbruchs von zuletzt 13 Prozent müssen die Topmanager der EMI Group nicht darben. Eric Nicoli, Alain Lévy und Martin Bandier bleiben auch nach den schwachen Monaten des EMI-Geschäfts Einkommensmillionäre.

Trotz eines Gewinneinbruchs von zuletzt 13 Prozent müssen die Topmanager der EMI Group nicht darben. Eric Nicoli, Alain Levy und Martin Bandier bleiben auch nach den schwachen Monaten des EMI-Geschäfts Einkommensmillionäre. Im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März endete, gab sich Konzernchef Nicoli bei den direkten Bezügen am bescheidensten. Sein Gehalt belief sich auf 1,1 Mio. Pfund (1,65 Mio. Euro); zusätzlich erhielt der Chairman jedoch zwei Aktienpakete, die er ab Juni 2007 abstoßen darf und die beim jetzigen Kurswert mindestens eine Mio. Pfund wert sind.

Lévy, Chef der Division Recorded Music, kommt beim Jahreseinkommen auf 2,1 Mio. Pfund (3,15 Mio. Euro) – das sind 31 Prozent mehr als im letzten Jahr. Zum Vergleich: EMI Music machte im letzten Jahr rund acht Prozent weniger Gewinn. Bandier, Chairman & CEO der Verlagssparte, bekam vom Arbeitgeber 3,1 Mio. Pfund (4,65 Mio. Euro) überwiesen, in dieser Summe ist ein Bonus in Höhe von 1,4 Mio. Pfund enthalten. EMI Publishing steigerte im letzten Geschäftsjahr seine Gewinne um rund drei Prozent.

Mehr zum Thema