Wie jetzt bekannt wurde, erhielt der ehemalige EMI-CEO Ken Berry nach seinem Ausscheiden eine Abfindung in Rekordhöhe. 6,076 Millionen Pfund kassierte der Manager für seinen unfreiwilligen Abgang und damit mehr als jede andere scheidende Führungskraft in Großbritannien im Jahr 2001. Der ehemalige EMI-Finanzdirektor Tony Bates besetzt mit 1,719 Millionen Pfund Platz drei der Abfindungshitliste 2001, die auf der jüngst veröffentlichten „Guardian Inbucon FTSE 100“-Umfrage beruht. Die Bekanntgabe der Zahlen löste Kritik unter den EMI-Aktionären aus, die bemängelten, dass kein anderer Musikkonzern auch nur annähernd so hohe Abfindungen an seine scheidenden Führungsmitarbeiter zahlte. Ein EMI-Sprecher wies darauf hin, dass sowohl Berry wie Bates Zweijahresverträge hatten, und die Abfindung gemäß den vertraglich zugesicherten Ansprüchen der beiden ausgefallen sei. Ihre Nachfolger, Alain Levy und Roger Faxon, hätten nun nur noch Einjahresverträge. Außerdem sei die Höhe von Levys Gehalt deutlich unter dem Einkommen von Berry angesiedelt.
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