Recorded & Publishing

EMI profitabler als Wettbewerber

EMI-Chairman Eric Nicoli sieht das britische Unternehmen auch ohne die Übernahme von Warner auf dem richtigen Weg: EMI sei profitabler als seine Mitbewerber, sagte Nicoli bei einem Investorenmeeting, und stellte Zuwächse beim Wert der EMI-Aktien in Aussicht.

EMI-Chairman Eric Nicoli sieht das britische Unternehmen auch ohne die Übernahme von Warner auf dem richtigen Weg: EMI sei profitabler als seine Mitbewerber, sagte Nicoli bei der jährlichen UBS Media Week Conference in New York. Das Unternehmen habe sich strukturell verbessert und vor allem im Bereich Klingeltöne sowie bei der Lizenzierung von Musik für Games-Produzenten neue Einnahmequellen erschlossen. Bei der Cashflow-Marge könne nur die Universal Music Group mit EMI mithalten, meinte Nicoli. Dies demonstriere „unser Potenzial, auch als eigenständiges Unternehmen weiter zu wachsen“. Zwar hätte die Übernahme von Teilen Warner Musics die Briten in die Lage versetzt, die angepeilten Ziele schneller zu erreichen, dieser „unzweifelhaft wünschenswerte“ Deal sei für EMI aber kein Muss gewesen. Gleichzeitig sollte die Übernahme Warners durch die Investorengruppe um Edgar Bronfman Jr. auch dem Börsenkurs der EMI-Aktien gut tun: Laut Nicoli lasse der für Warner gezahlte Preis die Hoffnung zu, dass die EMI-Anteile auf Werte von 2,40 Pfund bis zu 2,70 Pfund klettern könnten. Am 11. Dezember gegen 11 Uhr rangierte der EMI-Kurs bei rund 1,60 Pfund.

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