Mit der Reihe „Black Energy“ hat EMI Music Media (EMM) zwar bereits eine Compilation mit Black Music vorgelegt, aber auf den bislang zwei Folgen der Reihe finden sich neben Rap-Tracks auch Titel aus den Bereichen R“n“B und Modern Soul. Beim Tracklisting für die Doppel-CD „MTV Hip Hop Deluxe 2001“, die seit dem 16. November in den Läden steht, hat Anusch Mehdizadeh, Product Manager bei EMM, jedoch ausschließlich HipHop-Songs zusammengestellt.
Rückblick aufs Jahr 2001
„Die CD ist eine Year End Compilation für das Jahr 2001 im HipHop“, erläutert Mehdizadeh im Gespräch mit musikwoche.de. So findet sich hier ein „stringentes Tracklisting“, glaubt Mehdizadeh – mit unter anderem Tracks von Eminem, Lil“ Kim feat. Phil Collins, Fettes Brot, Missy Elliott, Brothers Keepers, N.E.R.D. und Torch. Den Opener der CD stellt indes „Weck mich auf“ von Samy Deluxe, EMIs momentanes Aushängeschild im HipHop, dessen Name nicht zufällig im Titel der Compilation wieder auftaucht.
„Um den Namen kann man die schönsten Konzepte stricken“, erklärt Mehdizadeh, der aus diesem Grund auch kein Problem darin sieht, dass die MTV-Compilation in ihrem Titel ein Wort mit der Viva-HipHop-Show „Mixery Raw Deluxe“ teilt. „Mit MTV haben wir einen Partner an Bord, mit dem wir in die Breite gehen können. Denn der Sender ist sehr HipHop-affin, was man in seiner Playlist sofort sieht.“
Zusammenarbeit mit Universal Music
Im MTV-Programm laufen 100 Spots im Kampagnenzeitraum vom 16. November bis zum 14. Dezember, auch redaktionell stellt MTV die CD vor. Weitere TV-Werbung senden zudem RTL II, ProSieben und DSF, so dass insgesamt 40 Millionen Zielgruppenkontakte für Aufmerksamkeit sorgen. Um dort adäquat wahrgenommen zu werden, sei die passende Verpackung wichtig. So stammt das Artwork des Covers etwa von einem Kölner Sprayer.
Für das nächste Jahr plant EMM bereits Folge zwei – wieder in Zusammenarbeit mit dem Partner Universal Music, was auch Gründe bei der dadurch einfacheren Lizenzierung der Tracks hat: „Im Gegensatz zu Dance-Kopplungen ist es bei HipHop-Kopplungen viel schwerer, die Rechte zu bekommen, weil man bei jedem einzelnen Künstler, der unter,featuring“ genannt wird, nachfragen muss“, erläutert Mehdizadeh.






