Als erste traf es die beiden Köpfe der Tonträgersparte: Alain Levy, bis dahin CEO und Chairman von EMI Recorded Music, und David Munns, zuletzt als Chairman und CEO EMI Recorded Music North America für das schwierige US-Geschäft des britischen Majors verantwortlich, mussten das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Angeblich mussten die beiden Manager noch am Abend bevor EMI die Öffentlichkeit unterrichtete ihren Schreibtisch räumen. Konzernchef Eric Nicoli übernahm zusätzlich die Leitung des Musikgeschäfts.
EMI kommt nicht zur Ruhe
Nur vier Wochen nach der Absage an den übernahmewilligen Finanzinvestor Permira und vier Monate nach dem Ende der Verhandlungen mit Warner Music steht die britische EMI Group vor einem Umbruch: Bis zu 900 Jobs sollen eingespart werden.






