Die britische EMI Group hat inzwischen mehr als fünf Mio. Exemplare des aktuellen Coldplay-Albums „X & Y“ ausgeliefert. Analysten versprechen sich von den Albumverkäufen einen Aufwärtstrend für den Major, der zu Anfang des Jahres mit Enttäuschungen zu kämpfen hatte. Laut einem Bericht der „Times“ rechnet EMI damit, dass alle ausgelieferten Exemplare verkauft werden und weitere Stückzahlen folgen. Seit der Veröffentlichung vor vier Wochen habe man über 1,4 Mio. Einheiten in Amerika und eine Mio. in Großbritannien verkauft.
Die Verkaufsgeschwindigkeit gebe nun Anlass zur Hoffnung, dass das Album noch erfolgreicher wird als der Vorgänger, „A Rush Of Blood To The Head“, der seit 2002 rund elf Mio. Einheiten verkauft hat. In den britischen und amerikanischen Charts musste „X & Y“ inzwischen jedoch die Spitzenposition räumen.
In der letzten Woche bezeichnete Lehmann Brothers Verkäufe von fünf Mio. Alben als „gut erreichbar“, außerdem könnte „X & Y“ zusammen mit anderen Veröffentlichungen im Geschäftsjahr bis März 2006 für einen Anstieg der Einnahmen um acht Prozent sorgen. Die Deutsche Bank prognostiziert für das Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn von 139 Mio. Pfund (202 Mio. Euro). Dieser Optimismus ist weit entfernt von der Gewinnwarnung, die EMI im Frühjahr geben musste.






