Auf der Jahreshauptvesammlung referierte EMI Group-Chairman Eric Nicoli vor den Aktionären die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres und gab einen positiven Ausblick auf die weitere Konzernentwicklung. Die durchgeführten Umstrukturierungen, die das Unternehmen flexibler und effizienter gestalten sollen, sollen im laufenden Geschäftsjahr zu Einsparungen von 25 Mio. Pfund, umgerechnet 37,5 Mio. Euro, führen. Nicoli bestätigte außerdem die Zahlen aus dem Bericht des abgeschlossenen Geschäftjahres 2003, demzufolge der Umsatz des Gesamtkonzerns von 3,26 Mrd. Euro in 2002 um währungsbereinigte 1,4 Prozent auf 3,18 Mrd. Euro zurückging. Die Umsatzrendite stieg jedoch von 11,7 auf 11,8 Prozent.
Für den Bereich EMI Recorded Music sprach Nicoli von einer „soliden Performance“ mit wachsendem Marktanteil und stabilen Margen trotz schwieriger Handelsbedingungen. Das EBITA war mit 220,74 Mio. Euro währungsbereinigt um 1,9 Prozentpunkte niedriger als in 2002. EMI Music Publishing konnte währungsbereinigt eine Ertragssteigerung von 1,1 Prozent verzeichnen und das EBITA währungsbereinigt um 0,7 Prozent auf 152,60 Mio. Euro steigern. In Bezug auf digitale Musikangebote betonte Nicoli, dass er große Chancen in diesem Bereich sehe und mit weiterem Wachstum rechne. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr habe EMI bereits 22,5 Mio. Euro mit dem digitalen Geschäft eingenommen. „In den nächsten Jahren werden wir auf das Jahr 2003 als auf das Jahr zurück blicken, in dem legale digitale Musik ihren Durchbruch hatte“, sagte Nicoli. Insgesamt bilanzierte der Chairman, habe „EMI gute Ergebnisse auf einem Markt erzielt, der weiterhin eine extreme Herausforderung“ bedeute aber auch „viele aufregende Chancen“ biete.






