Robbie Williams, derzeit EMIs teuerstes Pferd im Stall, kann den US-Musikmarkt nicht so richtig knacken. Nach Misserfolgen in Amerika mit den Veröffentlichungen seiner Alben „The Ego Has Landed“ und „Escapology“ (bislang nur 150.000 Einheiten in USA ausgeliefert) gibt EMI die Hoffnung auf Williams‘ US-Durchbruch nicht auf. „Während Robbie im Rest der Welt ein Superstar ist, ist er dies nicht in den USA. Aber wir gehen davon aus, dass er es zu gegebener Zeit werden wird“, glaubt Roger Faxon, CFO bei der EMI Group. „Man müsse Robbie nur Schritt für Schritt im Bewußtsein der Amerikaner verankern“, sagte er am Rande der Bilanzkonferenz. Auch Alain Lévy findet nicht, dass der Vertrag mit Williams, der als einer der höstdotierten gilt, ohne US-Erfolg in Frage zu stellen ist: „Der Vertrag ist auch ohne den Absatz in den USA absolut umsetzbar. Wir haben nie von Robbie erwartet, dass er über Nacht den Durchbruch in den USA schafft“, erkläre der Chairman & CEO von EMI Recorded Music. Vielleicht hilft ja eine Deutsche, Robbie auch in Amerika populär zu machen: Nena wird bei einem gemeinsamen Auftritt am 14. Juli in der Arena AufSchalke ihren 80er-Jahre-Hit „99 Luftballons“ im Duett singen. Der Song brachte es immerhin auf Platz zwei der Billboard-Singles-Charts.
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