Recorded & Publishing

EMI folgt Sony BMG in den USA ins Kopierschutzzeitalter

Die US-Niederlassung von EMI Music folgt dem Beispiel von Sony BMG und verkauft künftig ebenfalls kopiergeschützte CDs. Dabei kommt wie beim Mitbewerber das System der britischen Firma First 4 Internet zum Einsatz, das auch das Kopieren von gebrannten CDs verhindert.

Die US-Niederlassung von EMI Music folgt dem Beispiel von Sony BMG und verkauft künftig ebenfalls kopiergeschützte CDs. Dabei kommt wie beim Mitbewerber das System der britischen Firma First 4 Internet (F4I) zum Einsatz, das auch das Kopieren von gebrannten CDs verhindert. Das von F4I als „steriles Brennen“ bezeichnete Konzept findet sich bereits bei rund der Hälfte aller amerikanischen Veröffentlichungen von Sony BMG.

Ab Mitte Juli will nun auch EMI erste Titel mit dieser Kopierschutztechnik auf den Markt bringen. Der erweiterte Kopierschutz von F4I heißt Extended Copy Protection (XCP) und ermöglicht Käufern der CD, eine vom Label vorher festgelegte Anzahl von CD-Kopien zu erstellen. In der Praxis sind dies meist drei erlaubte Brennvorgänge. Dabei bleibt der Kopierschutz auch auf der gebrannten CD-R erhalten, womit auch Folgekopien nur reglementiert möglich sind.

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