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EMI-Chefs: „Wir kaufen Warner, wenn der Preis stimmt“

Nach der pflichtgemäßen Bekanntgabe der guten Jahresbilanz folgte für das EMI-Management die Kür in den Medien. Eric Nicoli und Alain Lévy betonten die Stärke ihres Unternehmens und stellten auf Basis ihres Gewinnwachstums ein erhöhtes Angebot für Warner Music in Aussicht.

Nach der pflichtgemäßen Bekanntgabe der guten Jahresbilanz folgte für das EMI-Management die Kür in den Medien. Eric Nicoli und Alain Levy betonten die Stärke ihres Unternehmens und stellten auf Basis ihres Gewinnwachstums ein erhöhtes Angebot für Warner Music in Aussicht.

„Unsere Ergebnisse schaffen eine stabile Basis für die geplante Übernahme von Warner“, erklärte Chairman Nicoli. Wie hoch eine neue Offerte für den US-Konkurrenten sein wird, verriet er nicht, machte jedoch deutlich, dass es einen Deal nur dann geben werde, „wenn der Preis vernünftig ist“.

Gleichzeitig erteilte Nicoli einem Firmenzusammenschluss zweier gleichberechtigter Partner eine deutliche Absage: „Ich glaube nicht, dass Sie viele Menschen finden werden, die einen Merger of Equals für eine sinnvolle Option halten. Meiner Ansicht nach ist es bei einem Zusammenschluss dieser Größenordnung wichtig, dass geklärt ist, wer das Sagen hat.“

Und EMI sei durchaus in der Position diese Führungsrolle zu übernehmen, findet Lévy, der als Chairman & CEO die Tonträgersparte EMI Recorded Music leitet. Im letzten Geschäftsjahr habe man von 20 Platten je mehr als eine Mio. Exemplare verkauft. „Wir meinen, dass die Warner-Übenahme für unsere Aktionäre gut wäre“, so Lévy.

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