Neue Spekulationen über eine angeblich bevorstehende EMI-Kaufofferte für Warner Music hat an den Börsen für unterschiedliche Reaktionen gesorgt. Während die EMI-Papiere in London leicht nachgaben, stieg die Warner-Aktie in New York auf einen Rekordstand.
Die britische „Mail on Sunday“ hatte zuvor unter Berufung auf Börsenkreise berichtet, dass die EMI Group in den kommenden Wochen höchstwahrscheinlich ein Angebot zur Übernahme der Warner Music Group vorliegen werde.
Diese Entwicklung werde wohl dazu führen, so die Quellen der „Mail on Sunday“, dass in der Führungsfrage des somit entstehenden Groß-Majors eher EMI-Chairman Eric Nicoli die Oberhand über WMG-CEO Edgar Bronfman jr. haben wird. Beobachtern zufolge würde von den meisten der WMG-Anteilseigner ein Szenario bevorzugt, das ein Barangebot von EMI beinhaltet. Die jüngsten Gerüchte ließen die EMI-Aktie am 1. Mai mit 282 Pence etwas leichter schließen.
Damit ist der britische Major aktuell 2,22 Mrd. Pfund (4,05 Mrd. Dollar) wert. Die Aktien der WMG schossen am selben Tag jedoch auf einen neuen Höchstwert. 27 Dollar pro Anteilsschein sind gut zwei Prozent mehr als am Freitag und bescheren der US-Firma einen Marktwert von 4,01 Mrd. Dollar.






