Mit deutlichem Vorsprung liegt Universal Music bei der ersten Quartalsauswertung 2007 weiter vor dem Verfolger Sony BMG. Bemerkenswert ist jedoch, dass EMI Music das Führungstrio angreift und sich auf Rang drei vorschiebt. In der entscheidenden Longplay-Wertung bei den Charts-Anteilen kann sich EMI Music mit einem Anteil von 19,34 Prozent vor Warner Music mit 12,27 Prozent setzen. Damit tauschen die beiden Fusionskandidaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Plätze.
Beachtlich ist dabei, dass die Kölner nicht nur gut fünf Prozentpunkte vor den Hamburgern liegen, sondern auch nach oben hin Anschluss an die Spitzengruppe gefunden haben. Denn der Abstand zum Zweitplatzierten Sony BMG beträgt nur dünne zwei Prozentpunkte. Im ersten Quartal 2006 belief sich dieser Abstand noch auf über zehn Prozentpunkte. Bedanken kann sich das EMI-Team um President Birgit Adels vor allem bei Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Norah Jones und den Beatles sowie bei der zweifachen Echo-Preisträgerin LaFee, die alle fleißig Charts-Punkte gesammelt haben.
Der Erfolg von Nelly Furtado trägt dazu bei, dass Universal den Vorsprung vor Sony BMG noch ausbaut. So rangiert der Marktführer mit 35,35 Prozent Charts-Anteilen vor Sony BMG mit 21,51 Prozent. Insgesamt halten die Majors mit 88,47 Prozent ihre Position unverändert: Im ersten Quartal 2006 waren es 87,91 Prozent.
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Erste Quartalsauswertung 2007






