Die Herabstufung durch mehrere Investmentbanken setzt den Papieren der EMI Group zu. Die Aktien schlossen am Montag mit Minus sechs Pence bei nur noch 142 Pence. Noch vor einem halben Jahr standen EMI-Anteile bei einem Wert von über 220 Pence. Die Deutsche Bank (DB) und die US-Ratingagentur Standard & Poor (S&P) finden seit gestern, dass die EMI Group für Investoren zu meiden sei. „Verkaufen“ lautet die Kaufberatung der DB, S&P sieht die langfristige Kreditwürdigkeit der EMI-Papiere nur noch eine Stufe über Junk-Bonds und Analysten korrigierten nun ihr Kursziel von zuvor 175 auf nunmehr 115 Pence. Bereits im Dezember verzeichnete EMI mit 135,25 Pence den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Die DB-Experten erwarten indes kaum noch einen Verkauf der EMI an BMG oder Warner; vielmehr sei mit einer drastischen Kürzung der Dividende im Jahr 2004 zu rechnen. Aktuell (28. Januar, 13:45 Uhr) notiert die EMI-Aktie bei 144 Pence.
EMI-Aktie gerät erneut unter Druck
Die Herabstufung durch mehrere Investmentbanken setzt den Papieren der EMI Group zu. Die Aktien schlossen am Montag mit nur noch 142 Pence.





