Recorded & Publishing

Ellinghaus strafft City Slang

Die Absatzkrise im Musikgeschäft führt bei City Slang dazu, das Geschäftsführer Christof Ellinghaus das Berliner Label noch enger an seine Partner von Cooperative Music heranrückt.

Die Absatzkrise im Musikgeschäft führt bei City Slang dazu, das Geschäftsführer Christof Ellinghaus das Berliner Label noch enger an seine Partner von Cooperative Music heranrückt, die deutsche Niederlassung des europaweiten Marketingnetzwerks verschiedener Labels unter Federführung von V2. „Die Kaufkultur in diesem Land für CDs ist schlichtweg im Eimer. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und können hier leider nicht erörtert werden, aber unser Handlungsbedarf ist dringend“, schreibt Ellinghaus in einem Brief an Medienpartner.

Während mit Imme Krain (Promotion) und Thomas Neukum (Marketing) zwei der laut Ellinghaus „besten, verdienstvollsten und engagiertesten Mitarbeiter, die wir je hatten“, das Unternehmen im Juni verlassen, soll ein Umzug die künftige Nähe zu Cooperative auch räumlich umsetzen: Im Juli soll City Slang in neue Büros bei V2 records in der Kreuzberger Pfuelstraße umziehen.

Für zwei anstehende Veröffentlichungen aus dem Hause City Slang, die kommenden Alben der Artrocker von Menomena und des Künstlers Caribou, übernehmen bereits Anne Müller und Curt Keplin Aufgaben in den Bereichen Promotion und Marketing. „Andorra“ von Caribou soll am 17. August in den Handel gelangen, „Friend And Foe“ von Menomena am 31. August. Laut Ellinghaus zählen die Longplayer zu den schönsten Platten in der Geschichte des Labels und seien „eindrucksvolle Beweise für die Existenz der Kunstform CD“.