Das Geschäft mit KI-Musikgeneratoren scheint lukrativ zu sein: Allein die jüngsten Expansionen von Suno oder die Akquisition von ProducerAI durch Google zeigen dies. Nun schaltet sich ein weiteres bekanntes Tech-Unternehmen in dieses Geschäftsfeld ein.
Die App, die bislang vor allem als Stimmgenerator bekannt war, bekam jüngst einen Musik-Zwilling, der sich funktional stark an den Mitbewerbern orientiert. Nutzer:innen können per „einfachem“ Prompt individuelle Songs erstellen, die sich laut Angaben des Entwicklers in allen möglichen Genres bewegen können.
Genauso einen Musikgenerator wie in der ElevenMusic-App bietet das Unternehmen auch auf seiner Website an. In der App finden Nutzer:innen eine Art Streamingdienst, bei dem sie Kreationen anderer Nutzer:innen anhören und/oder remixen können. Zudem werden Top-Charts ausgespielt und Nutzer:innen können Daily Mixes mit unterschiedlichen Stimmungen anhören.
Eine Version der Anwendung mit einem Limit von sieben erstellten Songs ist für alle Nutzer:innen kostenlos verfügbar. Das Unternehmen bietet allerdings auch ein Pro-Abonnement für 9,99 Dollar pro Monat oder 95,90 Dollar pro Jahr an. Damit sind 500 Songs pro Monat möglich und es wird ein Speicherplatz von 500 GB bereitgestellt.
Im August 2025 wurde bekannt, dass der Indie-Lizenzierer Merlin und der Verlag Kobalt Music mit ElevenLabs für die damals gelaunchte Browser-Version zusammenarbeiten. Es darf also davon ausgegangen werden, dass der Algorithmus der App mit Werken aus dem Katalog dieser Partner:innen gespeist ist.
Anfang 2026 ging das Unternehmen zudem eine Partnerschaft mit Musiker:innen ein, um ein Album zu veröffentlichen, das sie mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt haben. Mit dabei waren bekannte Namen wie Art Garfunkel oder Liza Minnelli.







