Recorded & Publishing

Ehemalige TuneCore-Chefin tritt an Spitze von beatBread

Nach ihrem Rücktritt bei TuneCore im Januar gibt es einen neuen Eintrag auf dem Lebenslauf von Andreea Gleeson: Die in den USA ansässige Musikmanagerin übernimmt ab sofort die Position der CEO bei der Musikfinanzierungsplattform beatBread. Sie soll die kommerzielle sowie internationale Expansion des Unternehmens vorantreiben. Gleeson war zuvor CEO von TuneCore.

Andreea Gleeson folgt auf Tracy Maddux, der beatBread seit dem Tod des Gründers und CEO Peter Sinclair im August 2025 interimistisch geleitet hatte. Maddux bleibt dem Unternehmen erhalten. Sowohl er als auch Gleeson werden künftig im Board of Directors der Finanzierungsplattform vertreten sein.

Gleeson erklärt, beatBread habe ein reales Problem unabhängiger Künstler:innen gelöst, nämlich wie sich Wachstumskapital beschaffen lasse, ohne Eigentum oder Kontrolle abzugeben. Maddux betont, Gleeson bringe eine seltene Kombination aus Glaubwürdigkeit in der Künstlerszene, operativer Exzellenz und globaler Skalierungserfahrung mit.

Die Musikmanagerin trat im Januar 2026 aus ihrem vorherigen Amt bei TuneCore zurück, das sie seit dem Sommer 2021 innehatte. Sie blieb Believe zunächst als strategische Beraterin erhalten.

Unter ihrer Führung expandierte die Tochter TuneCore international mit lokalen Standorten in 17 Ländern und baute unter anderem das Verlagsgeschäft aus.

Seit dem Start im Jahr 2020 hat beatBread, wo Gleeson nun als CEO tätig ist, nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Dollar an Vorschüssen in über 2000 Deals mit Artists aus 42 Ländern vergeben.

Kernstück der weiteren Skalierung ist die unternehmenseigene KI-Technologie namens chordCashAI.