Recorded & Publishing

Ehemalige RIAA-Chefin attackiert Apple

Hilary Rosen, ehemals President und CEO des amerikanischen Branchenverbands RIAA, wirft Apple-Chef Steve Jobs vor, mit dem geschlossenen System von iPod und iTunes das legale Downloadgeschäft zu bremsen.

Hilary Rosen, ehemals President und CEO des amerikanischen Branchenverbands RIAA, wirft Apple-Chef Steve Jobs vor, mit dem geschlossen System von iPod und iTunes das legale Downloadgeschäft zu bremsen. Zwar sei die Qualität und Popularität des Musikplayers aus dem Hause Apple unbestritten, doch die Kombination mit dem Musikangebot des iTunes Music Store sei alles andere als konsumentenfreundlich. „Das Problem ist, dass der iPod vom Hersteller nur dafür gedacht ist, Songs, die man bei iTunes gekauft oder von CD gerippt hat, zu speichern und abzuspielen“, beschwert sich Rosen im neuen Weblog-Projekt „Huffington Post“.

Will der Kunde aber trotzdem Songs, die er bei anderen Anbietern erworben hat, auf seinen iPod laden, sei dies unnötig kompliziert und oft mit Einbußen bei der Klangqualität verbunden. Rosen wundert sich daher: „Ist das noch derselbe Jobs, der sich jahrelang über das Monopol von Microsoft aufgeregt hat?“ Mit ihrer Kritik steht die frühere RIAA-Chefin nicht alleine da. In den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder Stimmen aus der Musikindustrie gegen die Produktpolitik von Apple erhoben.