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edel macht Überschuss – Baur geht

edel music erzielte bei Umsätzen knapp unter dem Vorjahresniveau in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erstmals wieder einen Konzernüberschuss von 2,8 Mio. Euro. Trotzdem verlässt COO & CFO Michael Baur das Unternehmen.

Die edel music AG erzielte bei Umsätzen knapp unter dem Vorjahresniveau in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erstmals wieder einen Konzernüberschuss von 2,8 Mio. Euro – im Vorjahr schrieben die Hamburger mit minus 1,3 Mio. Euro noch rote Zahlen. Trotzdem verlässt COO & CFO Michael Baur das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 30. Juni, um sich kurzfristig einer neuen Aufgabe zu widmen. edel-CEO Michael Haentjes führt das Unternehmen bis auf weiteres als Alleinvorstand. „Michael Baur hat mit seinem Sanierungs-Know-How und bewundernswertem persönlichem Einsatz ganz wesentlich dazu beigetragen, dass das Unternehmen wieder zu einem ernstzunehmenden Player im Tonträgermarkt geworden ist“, sagte Haentjes, der Baur zudem „für diese herausragende Leistung“ dankte.

Von Anfang Oktober 2003 bis Ende März 2004 konnte edel bei Umsätzen von 71,6 Mio. Euro (Vorjahr: 73,1 Mio. Euro) das Ebitda-Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,7 auf nunmehr 7,3 Mio. Euro fast verdoppeln. Das Ebit stieg von minus 0,1 Mio. Euro auf vier Mio. Euro, der operative Cashflow lag nach 2,2 Mio. Euro im Vorjahr nun bei 4,1 Mio. Euro. Laut Baur konnte edel das operative Ergebnis in den vergangenen 24 Monaten „um über 40 Mio. Euro verbessern und die Bankverschuldung um fast 160 Mio. Euro reduzieren“. Und Haentjes ergänzte: „Die Rückbesinnung auf die traditionellen Stärken von edel als mittelständisches Unternehmen hat sich ausgezahlt.“