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Edel legt zum Halbjahr deutlich zu

Der Edel-Konzern wuchs in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres nach Umsätzen dynamischer als im Vergleichszeitraum und im vorherigen Geschäftsjahr. Das zeigen die Zahlen, die CEO Jonas Haentjes am 1. Juni 2026 vorlegte.

“Im ersten Halbjahr 2025/26 haben wir Umsatz und Ergebnis spürbar gesteigert“, fasst Edel-CEO Jonas Haentjes die Entwicklung des Hamburger Unternehmens zusammen. „Wachstumstreiber in unserem Kernmarkt Musik waren vor allem Streaming und Vinyl.“ Im Digitalgeschäft hat sich Edel mit seiner Tochter Kontor New Media positioniert, beim Vinyl mit optimal media. Zugleich, so ergänzt Haentjes, „investieren wir gezielt in unsere digitale Infrastruktur, um künftiges Wachstum zu fördern“. Seine Prognose: „Getragen von starken Partnerschaften entwickeln wir das Unternehmen langfristig weiter – mit der Ruhe und dem unternehmerischen Augenmaß, die uns unsere familiengeführte Unabhängigkeit ermöglichen.“

Für den Zeitraum von Anfang Oktober 2025 bis Ende März 2026 meldet die Unternehmensgruppe bei Einnahmen in Höhe von 140,6 Millionen Euro ein Umsatzplus von rund zehn Prozent zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Zugleich stieg das EBITDA laut Unternehmensangaben von 15,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum um rund sechs Prozent auf nunmehr 16,3 Millionen Euro, während das EBIT-Vorsteuerergebnis von 10,1 Millionen Euro um rund fünf Prozent auf 10,6 Millionen Euro wuchs – „trotz höherer Abschreibungen aus dem laufenden Investitionsprogramm, mit dem die Gruppe vor allem ihre digitale Infrastruktur ausbaut“, wie es aus Hamburg heißt.

Der Konzernhalbjahresüberschuss stieg schließlich von 5,6 Millionen Euro auf nunmehr 5,7 Millionen Euro. Unterm Strich hatte Edel im vorherigen Geschäftsjahr ein Plus in Höhe von 13,2 Prozent verbucht.

Das Ergebnis je Aktie wuchs aktuell auf 0,27 Euro, nach 0,25 Euro im ersten Halbjahr des vorherigen Fiskaljahres.

Beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verweist Edel auf eine „deutliche“ Steigerung um 12,8 Millionen Euro auf 22 Millionen Euro.