Das US-Unternehmen Glenayre Technologies und seine Logistiktochter EDC (Entertainment Distribution Company) konnten das Jahr 2006 mit Umsatz- und Gewinnsteigerungen im zweistelligen Bereich abschließen. Vor allem die Presswerke in Deutschland und Großbritannien trugen zu den Zugewinnen bei.
Das vierte Quartal brachte EDC Einnahmen in Höhe von 119,8 Millionen Dollar – 28 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn in den drei Monaten bis zum 31. Dezember stieg sogar um 37 Prozent auf 7,8 Millionen Dollar. Der Umsatz über die gesamten zwölf Monate betrug 348,5 Millionen Dollar – 14 Prozent mehr als im Jahr 2005. Doch dafür schrumpfte das Ergebnis um ein Drittel auf nur noch 4,0 Millionen Dollar.
Nach Aussage von President & CEO Jim Caparro hat EDC mit dieser Bilanz allerdings alle selbst gesteckten Ziele erreicht. EDC hatte im Mai 2005 den Herstellungs- und Distributionsarm der Universal Music Group und damit vor allem das europäische Logistikzentrum in Hannover-Langenhagen übernommen. Seither setzten die Amerikaner ihren Expansionskurs fort und kauften international Presswerke zu.
Im Juli kamen die Deluxe Media Services im britischen Blackburne dazu. Gerade diese beiden Standorte hätten zum Umsatzzuwachs beigetragen, erklärte EDC. In Hannover habe man sowohl den Ausstoß als auch die Herstellungspreise erhöhen können.






