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Echo-Gala soll günstiger ausfallen

Herz und Geldbeutel gaben laut Verbändechef Gerd Gebhardt den Ausschlag für einen Verbleib der Echo-Gala in Berlin. So fällt durch den Umzug ins Estrel jeder dritte Zuschauerplatz weg, und auch viele Echo-Kategorien stehen auf dem Prüfstand.

“Herz und Geldbeutel haben entschieden“, erklärte Gerd Gebhardt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Phono-Akademie die Entscheidung, mit der Verleihung des Echo in der Hauptstadt zu bleiben. Ausschlaggebend für den um einen Monat späteren Termin sei zudem der größere Abstand zu Weihnachten: „So haben wir mehr Zeit für die Vorbereitungen und vermiesen niemandem das Fest.“ Lobende Worte für den neuen Veranstaltungsort fand Echo-Produzent Werner Kimmig: So ist geplant, die Bühnenbreite zu verdoppeln und die Fans bis an die Bühnenkante heranrücken zu lassen. „Mit seiner Multifunktionalität ist es ein optimaler Ort. Es könnte ein ganz großer Echo werden.“

Kleiner wird hingegen die Zuschauerzahl: Sie verringert sich von zuletzt 4500 auf künftig noch 3000 Besucher. „Es wird etwas exklusiver, etwas intimer. Die Emotionen können besser überschwappen,“ erläutert Gebhardt. Kleiner könnte auch die Zahl der vergebenen Preise ausfallen: Mit Ausnahme der sechs Hauptkategorien stehen alle weiteren Echos auf dem Prüfstand.

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