Der Wechsel von Topmanager Steve Schnur von Electronic Arts (EA) zu Interscope Geffen A&M (IGA) scheint geplatzt. EA lässt Schnur nicht ziehen. Seine Verpflichtung bei der Universal-Division galt Insidern seit der Grammy-Woche eigentlich als sicher.
Der frühere Capitol-Mitarbeiter sollte bei IGA dem Vernehmen nach ab März einen Posten im Bereich Strategic Marketing übernehmen und sich in dieser Rolle auch ums Zusammenspiel von Musik- und Games-Geschäft kümmern. Unklar ist derzeit, ob es sich bei einer von EA veröffentlichten Stellungnahme zum Verbleib Schnurs bei der Firma nur um Verhandlungsscharmützel handelt, und ob IGA-Chef Jimmy Iovine potenziellen Ersatz für Schnur hat.
Bei der überaus erfolgreichen Labelgruppe gibt es seit Wochen Gerüchte um einen Wechsel im gehobenen Management: Die Doppelspitze bei Geffen, bestehend aus Polly Anthony und Jordan Schnur, soll angeblich abgeschafft werden. Stattdessen soll A&M-Chef Ron Fair zusätzlich auch die Leitung von Geffen übertragen bekommen.





