Das äußerst durchwachsene zweite Quartal beim amerikanischen Klingeltonvermarkter Dwango Wireless hat personelle Konsequenzen. CEO Rick Hennessey muss seinen Posten räumen. Der Aufsichtsrat berief statt dessen Alexander Conrad an die Spitze des Unternehmens. Er war bislang als President & COO bei Dwango tätig und muss nun versuchen, den Negativtrend zu stoppen.
Statt 1,06 Mio. Dollar wie noch im ersten Quartal nahm Dwango in den drei Monaten bis zum 30. Juni nur noch 885.000 Dollar ein – ein Minus von 17 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Verluste des Unternehmens auf gut 5,5 Mio. Dollar. Aufsichtsratschef Victor Cohn hatte vor der Personalentscheidung moniert: „Wir sind mit den Ergebnissen des zweiten Quartals nicht zufrieden.“






