Der amerikanische Klingeltonvermarkter Dwango Wireless versucht seine finanziellen Probleme mit einer personellen Schrumpfkur zu beheben. 30 Prozent der Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Dadurch sollen jährlich schätzungsweise 1,5 Mio. Dollar an Ausgaben eingespart werden können. Die Entlassungswelle wird das kommende Quartalsergebnis des Unternehmens voraussichtlich mit 34.000 Dollar an Abfindungszahlungen belasten.
Um die Bilanzen in den Griff zu bekommen, will sich der Interims-CEO Alexander Conrad auf das Geschäft mit den Premiummarken Napster, Rolling Stone und Playboy konzentrieren. Statt 1,06 Mio. Dollar wie noch im ersten Quartal nahm Dwango in den drei Monaten bis zum 30. Juni nur noch 885.000 Dollar ein – ein Minus von 17 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Verluste des Unternehmens auf gut 5,5 Mio. Dollar. In der Folge musste CEO Rick Hennessey seinen Hut nehmen, er wurde durch Conrad ersetzt.





