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Dussmann will expandieren

Der neue Unternehmens-Chef Frank Wössner setzt beim Berliner Dussmann-Konzern auf Expansion. Dabei fasst Wössner neben dem Dienstleistungssektor auch das KulturKaufhaus ins Auge.

Der neue Unternehmens-Chef Frank Wössner setzt beim Berliner Dussmann-Konzern auf Expansion. Dabei fasst Wössner neben dem Dienstleistungssektor auch das Medienkaufhaus des Konzerns ins Auge: „Wir werden jede Chance ergreifen, in anderen Städten weitere KulturKaufhäuser zu eröffnen“, erklärte der ehemalige Bertelsmann-Manager in der Sonntagsausgabe des „Tagesspiegel“: Voraussetzung dafür seien allerdings Standorte in 1A-Lagen und Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Erste Versuche, KulturKaufhäuser auch an Standorten wie München oder Wien zu eröffnen, waren bislang vor allem an der Standortfrage gescheitert. Wössner hatte erst vor wenigen Wochen Herbert Lutkestratkötter nach nur sechs Monaten als Vorstandsvorsitzender der Dussmann AG abgelöst. Während der Dussmann-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Umsätzen von 1,18 Mrd. Euro insgesamt ein Minus verbuchte, konnte das KulturKaufhaus gegen den Trend um gut zehn Prozent auf Umsätze von mehr als 23 Mio. Euro wachsen.

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