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Dresdner Bank sieht Branche vor Wachstumsphase

Das Zwischenhoch des deutschen Musikmarkts im August könnte der Startschuss für einen zaghaften Aufwärtstrend sein. Eine Marktanalyse der Dresdner Bank traut der Branche bis 2010 ein jährliches Wachstum von zwei bis drei Prozent zu.

Das Zwischenhoch des deutschen Musikmarkts im August könnte der Startschuss für einen zaghaften Aufwärtstrend sein. Eine Marktanalyse der Dresdner Bank traut der Branche bis 2010 ein jährliches Wachstum von zwei bis drei Prozent zu. Analyst Chris-Oliver Schickentanz geht in seiner aktuellen Studie davon aus, „dass die Musikbranche nach den Jahren der Krise wieder auf einen moderaten Wachstumskurs einschwenkt“.

Wie andere Prognosen zuvor setzt auch die Dresdner darauf, dass der Boom im Digitalgeschäft die anhaltenden Verluste im physischen Bereich kompensieren werde. In fünf Jahren soll der digitale Vertrieb bereits 15 Prozent der Gesamtumsätze erbringen, erwartet Schickentanz. Ausgehend von den Analysen der Marktforschungsfirma Jupiter rechnet auch die Dresdner Bank mit jährlichen Wachstumsraten von knapp 80 Prozent im Digitalgeschäft.

Im Jahr 2004 betrugen die weltweiten Umsatzerlöse dabei erst 50 Mio. Dollar. Bei diesen Zuwachsraten könnte die Branche also am Ende des Jahrzehnts rund 1,6 Mrd. Dollar mit Downloads verdienen.

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