Der Erfolg des digitalen Hörbuchvertriebs Audible.com beflügelt die Phantasie von Investoren. Beobachter sehen das Nischenunternehmen aus dem US-Bundesstaat New Jersey bereits als Übernahmekandidaten. Im zweiten Quartal verbuchte Audible.com einen Umsatz von 8,1 Mio. Dollar – ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und 19 Prozent mehr als im ersten Quartal 2004. Vor allem der Vertrieb über Apples iTunes Music Store lässt die Zahlen nach oben steigen. Für 31,95 Dollar gibt es dort z.B. Dan Browns Bestseller „The Da Vinci Code“, Bill Clintons Autobiographie „My Life“ kostet in der vorgelesenen Version 21,95 Dollar und auch „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams zählt zu den Dauerbrennern im Repertoire. Wer bei Audible.com Abonnent wird, zahlt je nach Status 14,95 oder 21,95 Dollar monatlich und kann neben Hörbüchern auch gesprochene Tageszeitungen („Wall Street Journal“, „New York Times“), Radioprogramme oder den Abschlussbericht der 9/11-Commission beziehen. Offiziell gibt es zwar keine Abonnentenzahlen, doch Experten gehen von derzeit rund 130.000 Dauerkunden aus. Im letzten Quartal kamen fast 25.000 Neuabos dazu. Nicht zuletzt das kürzlich angekündigte Jointventure für Audible Deutschland, ließ nun die Mitbewerber hellhörig werden: Angeblich liebäugeln Amazon und der Videoverleih NetFlix mit einer Übernahme.
Downloads von Hörbüchern verlassen die Nische
Der Erfolg des digitalen Hörbuchvertriebs Audible.com beflügelt die Phantasie von Investoren. Beobachter sehen das Nischenunternehmen bereits als Übernahmekandidaten. Die guten Zahlen der letzten Monate lassen den Markt aufhorchen.






