Mit über 500.000 verkauften Downloads und einem Plus von 22,5 Prozent bei DVDs weist der Quartalsbericht des britischen Branchenverbands BPI durchaus positive Aspekte auf. Dennoch mussten die Plattenfirmen im Königreich in den ersten drei Monaten des Jahres 2004 Federn lassen: Der Gesamtumsatz sank um 4,3 Prozent auf 212 Mio. Pfund (318 Mio. Euro), das Singles-Geschäft büßte 29,7 Prozent (nun 17,05 Mio. Euro) ein und Alben-Formate verloren drei Prozent ihres Umsatzes (nun 290,67 Mio. Euro). Dafür konnten die Firmen ihre Umsätze mit Musik-DVDs auf nunmehr 10,7 Mio. Euro steigern. Auch das Download-Geschäft gibt Anlass zur Hoffnung: Seit Jahresbeginn bis zum 24. Mai registrierte die Official UK Chart Company über 500.000 verkaufte Downloads. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert nahe Null. Bei der BPI geht man davon aus, dass sich dieses Wachstum noch beschleunigen wird: Der seit kurzem auch auf dem britischen Markt aktive Download-Dienst Napster meldete bislang seine Verkäufe noch nicht an die Charts-Ermittler. In den nächsten Wochen soll es dann auch eine offizielle UK-Download-Chart geben. BPI-Chairman Peter Jamieson bezeichnete die Entwicklung im digitalen Markt als „Meilensten“. 2004 könnte ein „Durchbruchjahr“ werden, denn: „Die Investoren zeigen wieder Vertrauen in die Zukunft des Musikmarkts und die Konsumenten öffnen ihre Geldbeutel für die neuen Angebote.“
Downloads und DVDs als Lichtblicke im UK-Markt
Mit über 500.000 verkauften Downloads und einem Plus
von 22,5 Prozent bei DVDs weist der Quartalsbericht des britischen Branchenverbands durchaus positive Aspekte auf.





