Nicht nur das Tonträgergeschäft in den USA weist seit Monaten einen Aufwärtstrend auf, auch die Zahl der Downloadverkäufe stieg im vergangenen Jahr rasant an. Laut der jüngsten Veröffentlichungen des Charts-Ermittlers Nielsen SoundScan setzten die diversen Onlineshops bis zum 10. Oktober 93,58 Mio. Downloads ab. Das sind durchschnittlich 9,85 Mio. Titel pro Monat. Bleibt es bei der bisherigen Absatzrate, dann verkauft die US-Branche bis Jahresende über 118 Mio. Songs in digitaler Form. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Digitalverkäufe ähnlich wie im physischen Bereich in den letzten Wochen des Jahres deutlich steigen werden.
Bisher zeigt die Bilanz eine signifikante Steigerung im Vergleich zu 2003. Damals registrierte Nielsen SoundScan 19,2 Mio. Downloadverkäufe in der Zeit von Juni bis Dezember. Das entspricht einem Monatsdurchschnitt von 2,74 Mio. Titeln. Damit stiegen die Downloadverkäufe im Jahresvergleich um rund 260 Prozent. Zum Vergleich: Die Albumverkäufe stiegen im Jahresvergleich bisher nur um 5,8 Prozent, allerdings setzen die US-Firmen in einem Monat auch durchschnittlich 48,74 Mio. CDs ab.





