Musikdownloads via Internet und Mobiltelefone steuerten der Studie zufolge am Ende des ersten Halbjahrs 2005 rund sechs Prozent zum weltweiten Umsatz des Musikgeschäfts bei. „Insgesamt haben diese zwei neuen Vertriebskanäle den Musikunternehmen geschätzte Umsätze von 1,1 Mrd. Dollar beschert, dreimal so viel wie 2004“, sagte IFPI-Chairman und CEO John Kennedy in London. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Trackdownloads um 169 Prozent auf rund 420 Mio., dabei seien per Handy heruntergeladene Titel noch nicht einmal eingerechnet. Die Anzahl der legalen Musikplattformen legte um 46 Prozent zu und wird nun mit 335 beziffert. Auch die Zahl der für das Digitalgeschäft lizenzierten Titel verdoppelte sich gegenüber 2004 auf über zwei Millionen.
Downloads holen auf
Das digitale Musikgeschäft hat sich im vergangenen Jahr zu einer ernst zu nehmenden Gewinnquelle gemausert. Zu diesem Schluss kommt der Branchenverband IFPI in seinem am 19. Januar veröffentlichten „Digital Music Report 2006“.






