Viel dürfte keine Untertreibung sein. Einer der ausschlaggebendsten Faktoren? Die Digitalisierung, die die Branche formt, pusht und bedroht. Sowohl auf Seiten der Konsument:innen als auch bei der Erstellung von Musik spielt Technologie eine bedeutende Rolle. In puncto Hörverhalten geht die Streamingkurve deutlich nach oben: So hat sich seit 2018 die Zahl gestreamter Lieder hierzulande mehr als verdoppelt – sie stieg laut dem letzten Jahresbericht zur Musikindustrie des BVMI von 79,5 Milliarden geklickten Songs auf 177,8 Milliarden Aufrufe 2022. Vielleicht darf der Branchenverband bald eine neue Kategorie in seine Auswertung aufnehmen: KI-generierte Musik. Auch wenn ein US-Gericht jüngst durch künstliche Intelligenz geschriebener Kunst das Urheberrecht absprach, bleibt ungewiss, wie ChatGPT und Co. kreatives Schaffen vor und hinter den Kulissen beeinflussen wird.
Dossier zum MusikWoche-Jubiläum: So entwickelte sich der Musikmarkt seit 2018
30 Jahre MusikWoche und fünf Jahre seit dem letzten Jubiläum. In dieser Zeitspanne fühlten sich die Umbrüche auf dem deutschen Musikmarkt vielfältig und bedeutend an. Aber was ist passiert in einem halben Jahrzehnt Musikwirtschaft?





