Recorded & Publishing

Dossier: Vinylmarkt in Deutschland

Das Überleben ist auch in der Vinylnische nicht einfach. Trotzdem glauben nur wenige Marktteilnehmer, dass auf diesem Sektor in den nächsten Jahren einschneidende Umwälzungen bevorstehen. Zwar gehen neuerdings auch hier die Auflagen zurück. Doch es gibt immer noch viele Firmen, die mit den schwarzen Scheiben gute Umsätze generieren.

Und dabei ist es in der Regel egal, ob es sich um Labels, Dienstleister, Vertriebe oder Presswerke handelt. Genauer und noch ein wenig sorgfältiger kalkulieren müssen sie alle. Sei es was die Auflagenhöhe angeht, oder wie aufwendig die Ausstattung sein darf, um den Kostenrahmen nicht zu sprengen. Das im Moment am meisten und am kontroversesten diskutierte Thema in der Vinyl-Branche dürfte mit Sicherheit die Umstellung von analogen zu digitalen Tonträgern gerade bei DJs sein. Gerade Hersteller wie MPO oder Optimal haben damit bereits ihre Erfahrungen gemacht: „Die Ablösung von analogen durch digitale Tonträger wird auch von uns als solche wahrgenommen“, erklärt Sandra Fritzsch, Commercial & Administration Director MPO Audio & Video. „Und in der Tat scheint diese Entwicklung vor allem den Dance-Bereich schon jetzt zu treffen. MPO bedient mit seinen Vinylscheiben überwiegend den Markt für elektronische Musik und Underground-Techno. Zwar sind diese Musikbereiche.

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