“Ein schmutziges Geschäft? Zum Glück längst nicht mehr so sehr wie vor einigen Jahren noch“, betonen auch Lena und Helge Sudau, die das bayerische Presswerk My45 leiten. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, mit Ökostrom zu produzieren, die problematischen Chemikalien vor allem in der Galvanik durch harmlosere zu ersetzen, die Wertstoffe zu recyceln, Schallplatten aus Recyclingmaterial anzubieten, Drucksachen ausschließlich aus zertifiziertem Papier von Druckereien aus der Region zu beziehen, Versandkartons aus Recycling-Pappe zu verwenden – ohne Logoaufdrucke, da diese zusätzlich Farben und Energie benötigen- und natürlich beim Versand auf CO2-neutrale Dienstleister zu setzen.“ Für die beiden ist klar: „Wir als Geschäftsführung, Arbeitgeber und Eltern sind uns unserer großen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, unserer Mitarbeitenden, vor allem aber unseren Kindern und der Welt, auf der sie leben, sehr bewusst.“
Dossier Teil 2: „Große Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“
Auch in Teil zwei des Dossiers zum Thema Duplication fragte MusikWoche bei ausgewählten Profis der Tonträgerherstellung nach, wie eine nachhaltigere Schallplattenfertigung aussehen kann.





