Wie erfolgreich das Schlagersegment ist, zeigt ein kurzer Blick in die jährlichen Auswertungen des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI). 2013 stehen deutschsprachige Produktionen klar als Gewinner da, obwohl mittlerweile neben Schlager und Volksmusik auch deutscher Pop zu diesem Bereich gezählt wird. Insgesamt fanden sich 2013 unter den 100 erfolgreichsten Titeln 45 Alben deutschsprachiger Interpreten. Damit setze sich ein „beispielloser Trend zur deutschsprachiger Musik fort, der die Neue Deutsche Welle der Achtziger längst überholt hat“, schreibt der BVMI im Jahresbericht. Der Schlager erreichte mit einem Umsatzanteil von 5,8 Prozent einen „Spitzenwert seit mehr als zehn Jahren“ und kommt zusammen mit dem Deutschpop-Genre, das erst seit 2008 eigens ausgewiesen wird, sogar auf fast zwölf Prozent. Die zunehmend durchlässiger werdende Grenze zwischen den Genres spiegelt sich auch in den Statistiken der Labels wider, wenn Electrola neben Semino Rossi auch Acts wie MarieMarie oder Oonagh als Erfolge verbucht. Dennoch betont Ralf Schedler, Labelhead Electrola, im Gespräch mit MusikWoche: „Der deutsche Schlager und die Volksmusik bleiben aus der Tradition heraus wichtige Säulen in der Firmenphilo sophie der Electrola. Im Vergleich zu früher hat allerdings eine starke Konzentration auf wenige Acts stattgefunden.“ Das neue Electrola-Konzept, sich auf wenige, aber hochtalentierte Künstler zu konzentrieren, zeige Wirkung. „Wir schauen nicht ganz ohne Stolz auf die Ergebnisse“, so Schedler. „Der hohe Volksmusik- und Schlageranteil bei Electrola ist im Grunde schon über unsere etablierten Volksmusik- und Schlagerkünstler wie Matthias Reim, Semino Rossi, Andreas Gabalier, Howard Carpendale, Michelle und die Kastelruther Spatzen festgesetzt.“ Man wolle aber auch mit neuen Künstlern an der breiten und positiven Wahrnehmung des Genres partizipieren und habe mit Voxxclub gerade erst einen neuen modernen Volksmusik-Act erfolgreich am Markt etabliert. „Speziell dem Aufbau von neuen hoffnungsvollen Talenten gilt hierbei unser Augenmerk. Das Durchbringen neuer Künstler ist seit jeher die Parade – disziplin jeder erfolgreichen Tonträgerfirma, und ich denke, wir haben unseren Job in den vergangenen zwei Jahren wirklich gut gemacht.“ Schedler sieht auch in der Kooperation mit Starwatch Entertainment einen Grund für den Erfolg von Electrola mit einem breitgefächerten Künstlerspektrum von Santiano über Faun bis Oonagh. Zehn Echo-Nominierungen hätten „gezeigt, dass wir die Weichen für die Zukunft strukturell und inhaltlich erfolgreich gestellt haben“. Die Ziele für die näch ste Zeit seien daher klar definiert: „Neben der weiteren intensiven Arbeit an unseren etablierten Künstlern steht jetzt die Weitervermarktung der erfolgreich gestarteten Acts im Mittelpunkt. Auch neue interessante Künstler wie Melanie Möller, die Sondercombo oder die Rocksensation Bollmer stehen als neue Chartsbreaker bereit.“ Sony Music mit neuer Adult-Struktur Während Electrola künftig auch mit Rockbands punkten will, haben sich die Mitbewerber von Sony Music neu organisiert. „Mit der AOR Labelgroup, unserer neuen Drei-Label-Struktur, sind wir optimal für das vielschichtige Adult-Segment aufgestellt“, versichert Manfred Rolef. Der Name AOR stehe als Kürzel für Adult Orientated Repertoire und somit für die Ausrichtung des gesamten Programms auf eine erwachsene Zielgruppe, aber auch für die Anfangsbuchstaben der drei eigenständigen Labels Ariola, 105music und RCA Deutschland. Rolef fungiert nun als Vice President AOR Labelgroup GSA. „Wir möchten nach wie vor, dass die Produktmanager für alle drei Labels arbeiten können, setzen aber Schwerpunkte, so dass sich einige Produktmanager eher auf Ariola, andere eher auf RCA oder eben 105music konzentrieren.“ In der Promotionbearbeitung will Rolef je nach Künstler Teams zusammenstellen. „Mit der AOR Labelgroup heben wir die Stärken der einzelnen Labels klarer hervor und sorgen für weiteres Wachstum und nachhaltige Erfolge unserer Künstler in diesem spannenden und vielschichtigen Markt. Wir schärfen unser Profil; die Labels fokussieren sich künftig noch stärker auf ihre individuelle Repertoireausrichtung.“ Auch wenn die neue Struktur noch ganz frisch ist, weist Rolef auf einen AOR-Erfolg aus den aktuellen MusikWoche Top 100 hin: „Gleich unsere erste Veröffentlichung ist ein Volltreffer. Das Album von Hape Kerkeling, erschienen auf Ariola, steigt direkt auf Platz sieben ein.“ Bei RCA Deutschland sei der Chartseinstieg von Runrig auf Platz sechs „eine tolle Erfolgsmeldung“, während mit Ina Müller und Annett Louisan die beiden Top-Stars von 105music erfolgreiche Tourneen absolvieren. Die stilistische Vielfalt will Rolef auch in den kommenden Monaten beibehalten. Schwerpunktveröffentlichungen auf Ariola sind ein neues Album von Fantasy und das erste Ariola-Album von Roland Kaiser. Zudem erscheinen neue CDs von Andreas Martin und Nik P.; bei den Newcomern genießt der chilenische Sänger Jose Valdes Priorität. Bei 105 will AOR mit Mirja Boes als erster Neuverpflichtung Akzente setzen, während RCA Deutschland mit den Scorpions und Nick & Simon punkten will. 30 Millionen Deutsche mögen Schlager Einen anderen Weg schlägt Ken Otremba ein, der sich mit seinem Label Telamo auf das Schlagerund Volksmusikgenre konzentriert. „Die potenzielle Zielgruppe, die von sich behauptet, gern Schlager und Volksmusik zu hören, umfasst etwa 30 Millionen Personen im deutschsprachigen Raum. Von diesen 30 Millionen kaufen derzeit aber nur vier bis fünf Millionen Tonträger.“ Aufgabe von Telamo sei es, die verbleibenden 25 Millionen potenziellen Kunden mit passenden Produkten und auf sie zugeschnittenem Marketing zu erreichen, um sie „mit neuen, innovativen Vertriebswegen zum Kauf zu bewegen“. Otremba betont: „Dieser kunden- und vertriebsorientierte Ansatz unterscheidet Telamo von allen anderen Labels am Markt.“ Er sehe tagtäglich, dass dieses Konzept funktioniere. „Das macht Mut und bestärkt uns, diesen konsequenten und für viele Marktbeobachter manchmal nicht nachvollziehbaren Weg der Genrebreite zu gehen.“ Søren Janssen, Geschäftsführer der auf Schlager spe-zialisierten Agentur Maliboo, hält die Label- und Vermarktungsstrukturen an sich für flexibel. „Der Teufel liegt ganz woanders im Detail: Zu viele Radio- und TV-Redaktionen geben beispiels weise dem klassischen Schlager oder auch dem Partyschlager gar keine Chance mehr, obwohl diese Musikrichtungen stark konsumiert werden.“ Er empfiehlt, sich nur einmal auf den diversen Events und Festivals dieser Genres einzufinden. „Dort werden nicht nur die bekanntesten Schlagerstars gefeiert, als ob sie international erfolgreiche Top-Acts wären. Aber in den Schlagerradiosendern und im TV-Format finden sie nicht mehr ausreichend genug statt – mit Ausnahme vom Deutschen Musik Fernsehen.“ Sven Greiner, der sich bislang vor allem als Dance-Experte einen Namen gemacht hat und nun auch im Schlagersegment aktiv ist, registriert einen Imagewandel – gerade beim jüngeren Publikum. „Für viele 20-Jährige ist Schlager nicht mehr uncool.“ Die Labels in diesem Segment seien zwar breiter aufgestellt, aber die Diversifizierung schreite weiter voran, weshalb künftig noch mehr externe Experten für die unterschiedlichsten Stilrichtungen gebraucht würden – für die Bereiche Produktion, Marketing und Promotion. Auch Marko Tomazin, Geschäftsführer Gute Laune TV, glaubt, dass eine „richtige Schlagerwelle“ entstanden ist – „ein Momentum, das sich aus unterschiedlichsten Strömungen, Entwicklungen und auch Zufällen entwickelt hat und den Markt neu definieren wird“. Der Trend führe weg von den Schubladen hin zu deutschsprachiger Musik, die junge, mittelalte und ältere Menschen begeistert. „Das ist eine wunderbare Her – ausforderung für die Plattenfirmen. Der Nachwuchs rüttelt an den Türen, und wir sind mittendrin.“ Als Fernsehsender reagiere Gute Laune TV auf die Veränderungen im Schlagersegment: „In unseren Rubriken,Fanhitparade‘ und,Clip der Woche‘ tragen wir dem Rechnung, stellen bewusst jungen Schlager neben Deutschpop, verbinden TV mit Online und geben somit jede Woche jungen Talenten die Chance, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.“ Nachgefragt bei Matthias Reim: „Was ich mache, ist arenentauglich“ Matthias Reim kennt alle Facetten des Showbusiness. Seit seinem Comeback bei Electrola im Jahr 2000 arbeitete er sich kontinuierlich nach oben und erreichte mit seinem letzten Album, „Unendlich“, wieder Platz eins der Longplaycharts. Nun folgt am 2. Mai das neue Studioalbum, „Die Leichtigkeit des Seins“. Sie stehen seit 24 Jahren erfolgreich auf der Bühne. Befindet sich deutsch – sprachige Musik im Aufwind? Ich habe noch nie in meiner ganzen Karriere, und das sind jetzt schon 24 Jahre, so eine Sympathie für deutsche Lyrics erlebt wie derzeit. Dabei helfen natürlich auch Wegbereiter wie Andrea Berg oder Helene Fischer. Früher hätte man sich dafür geschämt, wenn man zu einem deutschsprachigen Künstler ins Konzert ging. Das war voll uncool. Ich habe meine deutschen Platten als Student immer versteckt. Alles von draußen war gut und von innen war schlecht. Aber seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 gibt es ein neues Selbstwertgefühl der Deutschen, das es vorher so nicht gegeben hat. Und ich glaube, das spielt auch ein bisschen eine Rolle. Wie empfinden Sie die Unterstützung ihrer Plattenfirma? 2000 kam ich zur Electrola. Die Leute dort haben mehr an mich geglaubt als ich selbst, sie sagten: „Der ist gut, der geht.“ Aber das war auch ein langer Weg, bis ich mit meinen Alben zurück in die Platin – dimension kam, in der ich mich jetzt wieder befinde. Ich spielte sehr viele Auftritte und musste einfach viel arbeiten, um dahin zu kommen, wo ich heute bin. Jetzt kann ich mit einem ziemlichen Selbstbewusstsein auf die Bühne gehen, denn das, was ich mache, ist einfach arenentauglich. Das habe ich bei meinem letzten Konzert in der O2 World in Berlin erlebt. So weit war ich vor zehn Jahren natürlich nicht. Haben es deutschsprachige Künstler heute leichter als früher? Wenn man sich entscheidet, als deutschsprachiger Musiker in Deutschland Musik zu machen, hat man meiner Meinung nach deutlich mehr Chancen als früher. Aber es gibt viele Nuancen, die sich da entwickeln. Vor allem natürlich die unfassbaren Erfolge von Andrea Berg und Helene Fischer. Diese Welle an Künstlern ist wie eine riesige Planierraupe, die eine Autobahn für Nachwuchskünstler ebnet. Werden diese Chancen von Newcomern denn genutzt? Ich finde, es wird genutzt. Im Moment besteht nur ein Überhang: Nach Helene Fischer kommt erst mal, was die Verkäufe betrifft, ganz lange nichts. Sie ist jetzt ein Monopolist, aber das wird irgendwann wieder etwas zurückgehen und dann Platz für Neues machen. Der Bedarf bei den Leuten nach Musik, die man mit singen kann und versteht, mit der man sich identifiziert, der ist da und der tut unserer Branche sehr gut. Bei Folx TV finden nicht nur bekannte Top-Acts einen Platz im Programm Mit Ulrich Eichblatt als General Manager nimmt Folx TV Fahrt auf. Der auf Schlager, Volksmusik und volkstümliche Musik spezialisierte Sender will mit neuen Formaten wie „Folx Live“ Künstlern ein Forum bieten, um sich und ihre Musik auch jenseits der sonst üblichen Kurzauftritte ausführlich vorzustellen. „Ich hätte nie gedacht, dass Folx TV innerhalb eines Jahres einen derartigen Bekanntheitsgrad erreicht“, lässt der slowenische TV-Unternehmer Sebastjan Artic, Gründer des Schlager- und Volksmusiksenders Folx TV, wissen. Zahlen nennt er im Gespräch mit MusikWoche nicht, begründet den Bekanntheitsgrad jedoch mit der Beteiligung der Zuschauer unter anderem an der Wunschsendung „Folx Live“ wie auch an den Reaktionen via E-Mail, Anruf oder Facebook. „Zudem hören wir auch aus dem Musikerkreis, dass diese wiederum von ihrem Publikum erfahren haben, dass sie treue Folx-TVZuschauer seien.“ Obwohl bislang TV-Angebote für das Schlager- und Volksmusiksegment vor allem im Pay-TV ihre Nische gefunden haben, zeigt sich Ulli Eichblatt als General Manager optimi – stisch, dass der Sender eine „äußerst positive Entwicklung“ durchmacht. „Folx TV ist in der Zielgruppe etabliert, das konnte ich bei Gesprächen etwa beim,Musikantenstadl‘ und anderen Musikveranstaltungen feststellen“, sagt Eichblatt, der zudem von guten Begegnungen mit Labels und Musikern erzählt. Die Verbreitung des im Mai 2013 gestarteten Senders sei vor allem in Österreich sehr hoch. In der Alpenrepublik laufe der Kanal sogar in Lokalen und Restaurants. „Ziel von Folx TV ist es zum einen, volkstümliche Musik, Volksmusik und Schlager einem möglichst großen Publikum zu erhalten, und zum anderen, dass wir neue auch Zuseher erschließen“, sagt Eichblatt. Mittlerweile kann er auf ein 48-köpfiges Team zurückgreifen. Die Hauptentscheidungen im Management – bereich trifft Gründer Sebastjan Artic, wobei er, wie er betont, großen Wert legt „auf die langjährigen Erfahrungen“ von Eichblatt, Creative Producer Gorazd Safran und Network Developer Michael Oplesch, der ebenfalls auf eine lange Karriere in der deutschen TV- und Radiolandschaft zurück – blicken kann und unter anderem für Viva, MTV und MME aktiv war. Beliebt als interaktive TV-Plattform Gemeinsam arbeitet man an der Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms, bei dem sich bereits einige besonders beliebte Formate abzeichnen. „Die tägliche Wunschsendung,Folx Box‘ hat sich innerhalb kürzester Zeit etabliert. Hier können sich die Zuschauer ihre Lieblingstitel wünschen und sich auch mit den Moderatoren live austauschen“, erzählt Eichblatt. Ab dem 8. Mai strahlt der Kanal zudem unter dem Namen „Folx Live“ Studioauftritte von Musikern aus. In dieser 60 bis 90 Minuten langen Personality-Show wolle man teilnehmende Künstler ausgiebig vorstellen und ihnen die Zeit geben, bis zu 14 Songs live zu singen. „Wir legen Wert darauf, nicht zwingend die ohnehin schon bekannten Top-Acts vorzustellen“, sagt Ulli Eichblatt. Vielmehr wolle man Künstler auswählen, die sich „bei Sendungen der öffentlichrechtlichen Sender einen Korb eingefangen haben und deshalb für unsere Plattform äußerst dankbar sind“. Ein weiteres neues Format bei Folx TV ist die Sendung „Interaktiv“. Es geht am 5. Mai auf Sendung und will – nomen est omen – die Zuschauer einbinden. Telamo will weiter massiv investieren Mit der Fokussierung auf das Schlager- und Volksmusikgeschäft ist Telamo bislang gut gefahren. Aber auch im Backkatalogbereich ist das Label erfolgreich. Und mit einer singenden Erotikdarstellerin setzen Ken Otremba und sein Team neue Akzente. „Wir werden weiterhin unserer Linie treu bleiben – entgegen aller Markt- und Branchentendenzen“, sagt Telamo-Gründer Ken Otremba im Gespräch mit MusikWoche. Telamo wolle weiterhin massiv in neue Talente investieren, „denn nur wenn sich der Schlager weiterentwickelt in all seinen vielen Facetten, wird es uns auch in Zukunft gelingen, die Menschen zu begeistern“. Der Schlager sei musikalisch viel breiter und durchlässiger geworden, findet Otremba. „Dem tragen wir mit unserer Repertoirepolitik Rechnung.“ Und diese Rechnung scheint für das Label auch weiterhin aufzugehen. 2014 sei sehr vielversprechend angelaufen, verrät Otremba. Als eines der Erfolgsthemen nennt er die „Best Of“-Zusammenstellung von Hansi Hinterseer, die zum 60. Geburtstag des Sängers und Entertainers erschien und in Deutschland, Österreich und Dänemark hohe Chartsplatzierungen erreichte. In der Schweiz sei Telamo zudem mit Mundartkonzepten regelmäßig in den Top Ten, die das Label zusammen mit dem „Freund und Partner“ Jakob Baumgartner realisiert; in Deutschland habe sich Telamo in den Radiocharts unter den Tersten drei Top-Labels festgesetzt. „Wir konnten unsere Acts in allen großen TV-Shows platzieren und Michael Hirte steht erneut hoch in den Charts – was ihn zum langlebigsten Castingshow-Künstler in der deutschen Medienlandschaft macht.“ Ende April wird es „heiß und feucht“ An diesen Erfolg will Telamo auch mit neuen Künstlern anknüpfen. Am 11. April erschien – flankiert von einer TV-Premiere bei Carmen Nebel – das Debütalbum der Formation Großstadt Freunde. Anfang Mai folgt das Debüt der Schweizer New – comerin Linda Fäh, die ihr Album im „Musikanten – stadl“ vorstellt. Als Ergebnis der Partnerschaft mit dem Musikmanager Gerhard Hofbauer veröffentlicht Telamo am 2. Mai ein Album des Volksmusikduos Sigrid & Marina. Später im Monat erscheint ein Album von Los Paraguayos. Die Enkel der Urformation begleiten die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien musikalisch mit südamerikanischen Klassikern und Schlagern im Latino-Stil. „Heiß und feucht“ soll es auch beim Musikdebüt der Erotik darstellerin Biggi Bardot zugehen: Das Album mit diesem Titel der Moderatorin, die von den „Sexy Sport Clips“ bei Sport 1 bekannt ist, erscheint als CD und DVD am 25. April. Später folgen ein Jubiläumsalbum von Patrick Lindner sowie neue Veröffentlichungen von Tom Astor, Anna-Maria Zimmermann, den Calimeros und den Wildecker Herzbuben. Weitere Schwerpunkt – themen sind die Newcomer-Sängerinnen Liane und Maria Voskania sowie die Zusammenstellung „Typisch Ich!“ von Mary Roos‘ Schwester Tina York.
Dossier: Schlager, höret die Signale!
Lange Zeit widmeten sich die spezialisierten Anbieter rein dem Schlager. Inzwischen erweitern immer mehr Labels und Abteilungen ihre stilistische Bandbreite und stellen sich mit flexiblen Konzepten neu auf. Doch wird das dem anhaltenden Schlagerboom gerecht? MusikWoche fragte nach bei Labels und Experten.






